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VORSICHT: Wieder jede Menge Mini-Kopien bei eBay-Deutschland!

| Derzeit bei eBay, Vorsicht, Fälschung! | 17. Oktober 2010

Tja, so ist das nun mal: Auch wenn in der Kategorie eigentlich nur Originale angeboten werden dürfen  stehlen  immer wieder dubiose Händler mit ihren Mini-Repros die Zeit interessierter Sammler. So wie in diesem Fall (der Verkäufer bietet übrigens noch eine Reihe weiterer Schrott-Minis an):

FAKE: Cigarettes Laurens "Le Khedive"

| Vorsicht, Fälschung! | 12. Februar 2010

Fake: Cigarettes Laurens "Le Khedive"

Fake: Cigarettes Laurens "Le Khedive"

Betrachtet man dieses Emailschild genau, vor allem die Rückseite, dann fallen einem die gleichen Merkmale auf, wie sie u.a. auch Goerz, Greiling und Co. aus derselben Fälscherwerkstatt aufweisen: Weiße Farbe, die Emaillespritzer darstellen soll, willkürliche Kratzer, mit Säure hervorgerufener Rost.

Rückseite: Cigarettes Laurens "Le Khedive" Fälschung

Rückseite: Cigarettes Laurens "Le Khedive" Fälschung

Einziger Unterschied: Dieses Schild hat nicht die typische Wölbung sondern ist flach und abgekantet. Es ist 43 x 58 cm groß und wird derzeit in einem Online-Auktionshaus angeboten. Finger weg!

UPDATE: Am 21. Februar 2010 wurde die Fälschung zum Preis von 932 Euro bei eBay versteigert: Regelrechter Betrug!

FAKE: Goerz Triëder-Binocles Photo-Appareils

| Vorsicht, Fälschung! | 25. Januar 2010

Dieses Schild taucht immer wieder auf Flohmärkten und auch oft bei eBay auf. Es handelt sich um ein Schild über dessen Herkunft (Indien oder Osteuropa) nicht viel bekannt ist. Größe: 30 x 45 cm.


Fest steht, dass es neben dem Goerz auch eine Reihe weiterer Fakes aus derselben Werkstatt gibt. Darunter beispielsweise auch ein anderes Kamera-Motiv, der Ernemann (siehe auch diesen Beitrag) .

All diese Fälschungen sind eigentlich leicht zu erkennen, wenn man Folgendes beachtet:

1) Die Wölbung:


Alte Originalschilder zeigen NIEMALS diese Art von Wölbung auf: Die Fälschungen sind mittig flach und die Wölbung beginnt erst wenige Zentimeter zum Rand hin, wie auf diesen beiden Bildern gut zu erkennen ist. Eine solche Wölbung gibt es bei keinem Original!

2) Die Rückseite:

Auch die Rückseite dieser Fakes ähnelt sich immer: Meist wird rund um den Rand mit weisser Farbe einfach mal so “rumgeschmiert”. Dann wird die Rückseite zerkratzt und mit etwas Säure auf alt getrimmt!


3) Signatur und Emaillierwerk:
Die Angabe des Emaillierwerks findet sich im gewölbten Bereich des unteren rechten Schilderteils. Auf diesem Schild kann man nicht genau lesen, welches Werk gemeint ist. Der Aufdruck sitzt schief und ist nur unvollständig. Das gibt es bei Originalen nicht!
Die Künstlersignatur (Lindenstaedt) wirkt verschwommen. Auch das sollte bei Originalen nicht vorkommen.


4) Die Emaillierung:

Bei genauem Betrachten fällt auf, dass die Grundfarbe (in diesem Falle gelb), wie gesprinselt wirkt. Das Gelb ist mit grau-schwarz-grünlichen Punkten durchsetzt. Es handelt sich hierbei keineswegs um ein Raster, sondern eher um eine schlechte Qualität beim Emailpulver!


5) Auf alt getrimmt:
Die Schilder werden gleich nach der Herstellung auf alt getrimmt: An mehreren Stellen, vornehmlich im Randbereich und an den Schraublöchern, wird etwas Emaille abgeklopft. Diese Stellen werden dann mit Salzsäure behandelt. Die Roststellen wirken recht hell im Vergleich zu altem, gewachsenem Rost.

FAKE: Greiling – Gelber Turban – Union Werke Radebeul Dresden

| Vorsicht, Fälschung! | 25. Januar 2010

Seltener anzutreffen als beispielsweise der Goerz oder das Shell Voltol ist dieses Emailschild: “Greiling – Zigaretten – Höchste Qualität” in der gesuchten Variante mit dem gelben Turban. Auch dieses Schild wurde über eBay angeboten und ein Anfänger hatte es bedenkenlos als Original erworben. Die Enttäuschung war groß, als er, nachdem er etwas Erfahrung gesammelt hatte, feststellen musste, dass es ein Fake ist. Auch bei diesem Schild ist die Herkunft nicht bekannt. Herkunft: Indien oder Osteuropa? Größe: 50 x 60 cm


1) Die Wölbung:


Alte Originalschilder zeigen NIEMALS diese Art von Wölbung auf: Die Fälschungen sind mittig flach und die Wölbung beginnt erst wenige Zentimeter zum Rand hin, wie auf diesen beiden Bildern gut zu erkennen ist. Eine solche Wölbung gibt es bei keinem Original!

2) Die Rückseite:

Auch die Rückseite dieser Fakes ähnelt sich immer: Meist wird rund um den Rand mit weisser Farbe einfach mal so “rumgeschmiert”. Dann wird die Rückseite zerkratzt und mit etwas Säure auf alt getrimmt!


3) Signatur und Emaillierwerk:
Die Angabe des Emaillierwerks – und hier auch der Zigarettenmarke – findet sich im gewölbten Bereich des unteren Schilderteils. Der Aufdruck wirkt teilweise verschwommen. Auch das sollte bei Originalen nicht vorkommen.


4) Die Emaillierung:

Bei genauem Betrachten fällt auf, dass die Farben (in diesem Falle vor allem im Weiß erkennbar), wie gesprinselt wirkt. Das Weiß ist mit grau-schwarz-bläulichen Punkten durchsetzt. Es handelt sich hierbei keineswegs um ein Raster, sondern eher um eine schlechte Qualität beim Emailpulver! Auch im Gelb sind solche Punkte erkennbar, ähnlich wie beim Goerz.


5) Auf alt getrimmt:
Die Schilder werden gleich nach der Herstellung auf alt getrimmt: An mehreren Stellen, vornehmlich im Randbereich und an den Schraublöchern, wird etwas Emaille abgeklopft. Diese Stellen werden dann mit Salzsäure behandelt. Die Roststellen wirken recht hell im Vergleich zu altem, gewachsenem Rost.

Gefälschte Email-Türschilder aus Polen

| Vorsicht, Fälschung! | 25. Januar 2010

Bei Online-Auktionen tauchen sie des öfteren auf, die folgenden vier Fälschungen von Türschildern aus emailliertem Stahlblech. Alle vier zeichnen sich durch eine recht hochwertige Verarbeitung auf. Die Fälschungen sind sehr gut gemacht und einem Anfänger dürfte es schwer fallen, sie von Originalen zu unterscheiden.

Nun zu den vier Teilen, die man offiziell auf einer polnischen Website als Replica erwerben kann. Unehrliche Gesellen tun dies und stellen die Fakes dann bei eBay ein, wo sie meist zu wesentlich höheren Preisen einen ahnungslosen Käufer finden. Im polnischen Shop kosten die Schilder 250, rsp. 350 loty (60, 85 Euro).

Alle vier Schilder sind leicht gewölbt und weisen auch auf der Rückseite die typischen Merkmale (Emaillespritzer) auf, wie dies bei den Originalen der Fall ist: VORSICHT!

1) Seifol

Herstellerbezeichnung: Boos und Hahn, Ortenberg/Baden
Dimensionen: 8.5 x 20 cm

2) Osram Nitra

Herstellerbezeichnung: Boos & Hahn, Ortenberg-Baden
Dimensionen: 10.5 x 16.5 cm

3) VIM

Herstellerbezeichnung: Boos & Hahn, Ortenberg-Baden
Dimensionen: 7 x 17 cm

4) Zeiss Ikon

Herstellerbezeichnung: Ferro Email C. Robert Dold, Offenburg i. Baden
Dimensionen: 11 x 22 cm

Solltest Du einmal im Netz ein Tür- oder sonstiges Schild finden, an dessen Authentizität Du zweifelst, so zögere nicht, mich zu kontaktieren.
Gerne nehme ich auch Hinweise zu weiteren (Tür)Schilder-Fälschungen entgegen.

Falsches Lumünol Emailschild

| Vorsicht, Fälschung! | 25. Januar 2010

Auch dieses Lumünol mit der Herstellerbezeichnung Frankfurter EmailliErwerk ist eine Fälschung.

Das Schild weist die üblichen Merkmale auf (Wölbung, Rückseite,…): Siehe auch Goerz, Greiling, Shell Voltol,… in dieser Rubrik!

 

Typische Rückseite!