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Bunte Eindrücke von der Flonheimer Reklamebörse 2010

| Dosen & Co., Flonheim 2010, Plakate und Schilder, Reklame-Ascher, Reklamefiguren | 20. Juni 2010

Das Angebot war, wie gewohnt, groß!

Das Angebot war, wie gewohnt, groß!

War die WM Schuld, die aktuelle Wirtschaftslage oder woran soll es sonst gelegen haben? Auf jeden Fall blieb der große Besucherandrang anlässlich der diesjährigen Auflage der Reklamebörse in Flonheim am gestrigen Samstag aus. Dabei hatten die Händler und Sammler, die ihre Stände in und vor der Adelberghalle aufgabeut hatten, ein absolut tolles Angebot an historischen Reklameobjekten mitgebracht.
Den weitesten Weg hatte übrigens ein Aussteller aus Ungarn hinter sich gebracht: Rund 12 Stunden dauerte die Fahrt von Budapest nach Flonheim!
Zahlreiche Raritäten warteten im hellen Saal auf einen neuen Besitzer. Doch, wie eingangs schon erwähnt, blieb der große Rush aus: Bei den Ausstellern herrschten denn auch gemischte Gefühle. Einige waren am frühen Nachmittag, als die Stände wieder abgebaut wurden, mehr als zufrieden, andere weniger froh.
Nun ja: Die nächste Börse kommt bestimmt :-) Hier einige Eindrücke vom Samstag!

OSRAM – Verkaufsstelle – Emailplakat um 1930

| Emailschilder | 28. Februar 2010

OSRAM - Verkaufsstelle - Emailplakat um 1930

OSRAM - Verkaufsstelle - Emailplakat um 1930

Auf diesem Emailplakat aus der Zeit um 1930 erkennt man bestens die Glühfäden aus Wolfram, die, siehe auch unten, zum Markennamen Osram beitrugen. Das leicht gewölbte und 39 x 49 cm große Schild befindet sich in einem sehr guten Zustand und gehört zu den seltener zu finden Emailschilder der Marke.
Aus Wikipedia: “Zu den am schnellsten wachsenden Bereichen der Elektroindustrie vor dem Ersten Weltkrieg gehörte die Glühlampenherstellung. Zu dieser Entwicklung trug die seit 1905 produzierte Wolframlampe mit einem Glühfaden aus Wolfram bei, für deren Vertrieb Carl Auer von Welsbach den Phantasienamen OSRAM kreierte. Dieses Kofferwort aus Osmium (OS) und Wolfram (RAM) verwies auf die beiden wegen ihres hohen Schmelzpunktes von über 3.000 bzw. 3.400 Grad für Glühfäden verwendeten Metalle. Am 10. März 1906 meldete die Deutsche Gasglühlicht-Anstalt das Warenzeichen OSRAM für die Waren „Elektrische Glüh- und Bogenlichtlampen“ beim damaligen Kaiserlichen Patentamt in Berlin an; am 17. April 1906 wurde es unter der Nummer 86.924 in die Warenzeichenrolle des Patentamtes aufgenommen.”

GOLDSIEGEL Schokolade – 1930er Emailschild von Ferro Email

| Emailschilder | 27. Februar 2010

Goldsiegel Schokolade, CRD um 1930

Goldsiegel Schokolade, CRD um 1930

Im Emaillierwerk Ferro Email (C. Robert Dold) entstand dieses attraktive und seltene Emailplakat mit Werbung für die Schokoladenmarke Goldsiegel in den 1930er Jahren. Das mit CRD signierte Schild – der Entwurf stammt also aus dem fabrikinternen Grafikatelier von Dold – zeigt einen irgendwie an Harald Juhnke erinnernden Mann, eine Dame mit schicker Kopfbekleidung und ein Kind. Alle drei bekennen: “Wir essen nur Goldsiegel-Schokolade”.
Die Schokoladenmarke Goldsiegel besteht nicht mehr, hergestellt wurde sie von der Dortmunder Süßwarengesellschaft Van Netten, die es auch heute noch gibt.
Das gewölbte Emailplakat im Format 33 x 49,5 cm ist in der Schrift teils fett schabloniert, das Motiv ist fein lithografiert.